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Privatsphäre im Internet

Egal wo man hinsurft, immer will irgendjemand Deine Mailadresse oder mehr…
Als ob die nicht schon genug wüßten, wenn man nur die Website besucht. Dann nämlich ist z.B. schon bekannt, welche IP-Adresse ich gerade habe (und damit aus welcher Region der Welt ich komme oder über welchen Provider ich ins Netz gehe) oder von welcher Seite aus ich auf diese Webseite gekommen bin. Natürlich gibt mein Browser gleich auch Infos über mein verwendetes Betriebssystem, meine Bildschrimauflösung oder den verwendeten Browser selbst raus…

Und was kann ich dagegen tun?

Naja, hier einige – ganz einfache – Möglichkeiten den geläsernen Surfer mal etwas undurchsichtiger zu machen:

  • Surfen über s.g. „Anonymizer“ wie z.B. Megaproxy.com, Anonymouse.org oder AnonymSurfen.com.
    Da diese Dienste aber durchaus regelmäßig mal wechseln hilft meistens Google weiter (und sammelt diese Anfrage natürlich! 😉 )
  • Surfen mit entsprechender Software wie z.B. Tor.
    Frei von Installation, also bestens geeignet für den USB-Stick, und in Verbindung mit Firefox! Eigentlich perfekt… lest Euch mal die Infos auf der Seite durch.
    Auch JAP von der TU Dresden kann hier helfen, die eigenen Daten zu verstecken… und soviel mehr.
    Ein lokaler Proxyserver kann da ebenfalls gute Dienste leisten. Hier z.B. der das kostenfreie (ohne Installation lauffähige) MultiProxy. Proxylisten gibt es zu Hauf im Netz, wie z.B. hier.
  • Wegwerf E-Mails verwenden! Nicht jede Anmeldung die nach meiner E-Mail fragt braucht auch wirklich meine private Mailadresse. Oftmals verwenden die eh nur um reichlich Werbung zu schicken und das wollen die Wenigsten. Die Lösung kann (kann, weil einige Anbieter bereits einschlägig bekannte Dienste dieser Art bei der Anmeldung abprüfen!) eine s.g. Wegwerfmail sein. Das funktioniert, indem man bei der Frage nach der Mailadresse einfach eine fiktive Adresse eines entsprechenden Dienstleisters angibt. Das kann z.B. bei Trash-Mail.com sein. Dort kann man jede beliebige Mailadress abfragen ohne sich vorher anmelden zu müssen. Alternativ ist auch Ohaaa.de zu empfehlen, da hier zusätzlich noch Anhänge unterstützt werden.
    Weitere ähnliche Dienste findet man wieder via Google.
    Bei manchen ist es notwendig, vorher die gewünschte Mail einzurichten, andere nehmen einfach alles an. Meist werden diese Mails dann nach einer kurzen Zeit wieder vom Server des Anbieters gelöscht. Ratsam ist dabei sicherlich bei der Wahl der Fake-Adresse etwas Außergewöhnliches zu nehmen, damit die eigene Mail nicht in einem Postfach von „mail@“ untergeht!

Das sind sicherlich nur einige paar Möglichkeiten, wer sich mehr mit der Materie beschäftigen will, der findet bei Wikipedia sicher ein geeignetes Sprungbrett für weitere Infos… viel „anonymen“ Spaß dabei! 😀

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