Heimarbeit & Hausunterricht bzw. Homeoffice & Homeschooling

Wir bleiben zuhause

Die aktuellen Zeiten sorgen dafür, dass jeder – der kann – von zu Hause aus arbeitet.
Zusätzlich müssen unsere Kinder, groß und klein, irgendwie vernünftig beschäftigt werden und dabei bestenfalls auch noch Lerneinheiten bekommen, damit die Wochen ohne Schule nicht einfach so vorbeirauschen.
Das alles ist nicht nur eine große Aufgabe und auch eine Belastung, oft fehlt es an Möglicheiten und Hilfsmitteln, das umzusetzen.

Da ich von beidem selbst betroffen bin, stelle ich nachlaufend eine Links von Quellen für solch eine Unterstützung zur Verfügung. Diese hat zwar nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber beinhaltet sicher einige direkten Hilfen, mindestens aber Startpunkte für die weitere Recherche.

Es wird nicht sicher nicht einfach, die Kinder (und uns Eltern) über die kommenden Wochen zu bringen, aber auf der anderen Seite können wir doch wesentlich mehr gemeinsame Zeit genießen, oder? Und das Wetter passt ja gerade auch ganz gut…
Alternativ stimmt vlt. aber doch die Nachricht, die mich kürzlich per Messenger erreichte:
Wenn die Kindergärten und Schulen noch länger geschlossen bleiben, werden die Eltern noch vor den Forschern einen Impfstoff entwickeln!“ 😀

Kurz noch der Hinweis, dass ihr in den Kommentaren gerne noch weitere Quellen posten könnt.

Und hier noch ein Schlußwort in eigener Sache…
  • Denkt an Euch, eure Lieben und alle anderen: Bleibt daheim!
  • Seid solidarisch! Also nicht Hamstern und vlt. mal an die ältern Mitmenschen in Familie und Umgebung denken.
  • Pflegt eure sozialen Kontakte via Telefon, Messenger usw.
  • Nutzt die ‚Zeit‘ daheim für Wollmäuse und Steuern. 😉
Es ist nicht einfach, aber es ist einfach, zu helfen!

In diesem Sinne, bleibt standhaft und gesund!

Java Webstartanwendung mit hochauflösendem Display via Kompatibilitätsmodus

Java

Eine Java-Webstartanwendung wird unter Windows auf hochauflösenden Displays sehr klein angezeigt.
Die Skalierung in den Displayeinstellungen helfen hier nicht wirklich weiter, weil sie zum Einen nicht ausreichen und zum Anderen eben alle anderen Anwendungen usw. auch extrem vergrößern und somit das Arbeiten letztlich unmöglich machen.

Hier hilft ggf. der Kompatibiliätsmodus von Windows, welcher dazu gezielte Einstellungen zur Verfügung stellt.

Die Anwendung wird gestartet über die Datei javaws.exe, welche im bin-Ordner der installierten JRE-Version liegt.
In den Eigenschaften zu dieser Datei kann der Kompaitbiliätsmodus bzgl. „Hoher DP-Einstellungen“ angepasst werden:

Java Webstart bei hoher DPI-Skalierung
  1. Hier also in den Installationspfad der Java-JRE
    Bsp: C:\Program Files (x86)\Java\jre1.8.0_231\bin
  2. Per Rechtsklick auf die Datei javaws.exe deren Eigenschaften öffnen
  3. In den Eigenschaften auf dem Reiter ‚Kompatibiliät‘ auf den Button ‚Hohe DPI-Einstellungen ändern‘ klicken.
  4. In diesen Einstellungen dann die Option ‚Hohe DPI-Skalierung überschreiben‘ setzen und auswählen, ob es für die Anwendung oder das System gelten soll.

Mit diesen Einstellungen konnte die entsprechende Anwendung dann bei normaler Skalierung der Windows-Anzeige wieder vernünftig – weil erkennbar dargestellt – genutzt werden.

WordPress – The response is not a valid JSON response.

Wordpress Logo

Die Umstellung von HTTP auf HTTPS sollte inzwischen jeder vollzogen haben.
Doch der ganze ‚alte‘ Content müsste dazu geprüft werden, auch gibt es zahlreiche andere Stellen in einer gewachsenen Seite, die angefasst werden müssten.

PlugIns wie z.B. Really Simple SSL und andere helfen hier, indem die entsprechenden Links und Einstellungen on-the-fly durch das PlugIn umgesetzt werden… Links usw. werden also nicht im Original sondern zum Zeitpunkt der Auslieferung entsprechend geändert.

Nach einem Update auf die aktuelle WP-Version v5.3 war es aber genau solch ein PlugIn, dass mir den oben genannten Fehler erzeugte.
Jedes Mal, wenn ich einen Blogbeitrag speichern oder veröffentlichen, oder z.B. ein Beitragsbild zuordnen wollte usw., kam die Meldung „The response is not a valid JSON response.“.

Um es kurz zu machen… das schlichte Deaktivieren des PlugIns war dann schon die Lösung. Der Hoster und die aktuelle WP-Version tun hier soweit schon ihren Job.
Aber letztlich werde ich dann wohl doch in nächster Zeit mal meinen alten Content prüfen und an entsprechender Stelle anpassen.

Quelle: [1]


Update:
Das Problem trat dann doch nochmals auf und lag letztlich an Seitenelementen, die weiterhin via HTTP statt HTTPS eingebunden wurden. Diese zu identifizieren ist letztlich recht einfach:
Im Firefox unter ‚Extras‘ -> ‚Web Entwickler‘ die ‚Web-Konsole‘ (oder via STRG+UMSCHALT+K) öffenen.
Dort werden direkt die unsicheren Elemente gelistet und können einzeln bzgl. der Anbindung angegangen werden.

Bei mir waren es dann noch einige Grafiken in der Mediathek, die noch HTTP als URL hinterlegt hatten. Die Korrektur habe ich dann mit dem PlugIn Suchen & Ersetzen Von Inpsyde GmbH erledigt.
Alternativen gibt es dazu natürlich auch, z.B. hier

Notepad++ – Zeichen am Zeilenanfang löschen

Notepad++

Die Aufgabe:
In einer Textdatei (in meinem Beispiel eine Log-Datei) in allen Zeilen eine bestimmte Anzahl an Zeichen am jeweiligen Zeilenanfang entfernen.

Eine einfache Möglichkeit bietet die Funktion, auch Spaltenweise markieren zu können.
Eine der vielen Möglichkeiten und Funktionen die Notepad++ bietet aber nicht wirklich jedem bekannt sind.
Dazu einfach beim Markieren mit der Maus die ALT-Taste gedrückt halten und schon kann man nicht nur Zeilen, sondern auch Spalten markieren:

Notepad++ - Spalten markieren

Doch was tun, wenn die betroffene Datei – wie in meinem Fall – 60.000 Zeilen oder mehr hat. Geht sicher auch, aber dann bietet sich eine andere Lösung an:
Suchen & Ersetzen mit Hilfe eines regulären Ausdrucks:

Notepad++ - Spalten markieren

Wie immer eine einfache Lösung, wenn man sie kennt. 😉

Quelle: [1]

iPhone: „Serveridentität kann nicht überprüft werden“

Apple

Der Grund liegt wohl oftmals in einem Zertifikatswechsel beim Hostinganbieter.
Kleinere Hoster arbeiten hier ggf. mit kostenfreien Zertifikaten von Let’s encrypt, welche sich aber jeweils nur 90 Tage gültig sind und dann erneuert werden.
Diese Erneuerung/Verlängerung löst dann auf den Endgeräten eine entsprechende Meldung aus.

ACHTUNG:
Nachfolgend erkläre ich die – mir bekannten – Möglichkeiten, das Problem zu lösen. Dabei sollte aber jedem bewußt sein, dass der Grund natürlich auch einen anderen Hintergrund haben kann, denn ein Zertifikat wechselt nicht mal ’so eben‘.
Hier also nur die nächsten Schritte gehen, wenn man sich sicher ist oder die Situation ggf. vorab (mit dem Hoster) abgeklärt hat.

Unter Android wird man auf das bestehende Zertifikatsproblem hingewiesen, kann es bestätigen bzw. das neue Zertifikat aktzeptieren und alles läuft weiter.

Auf dem iPhone ist das nicht so einfach, da dort eine Möglichkeit fehlt, das Zertifikat zu aktzeptieren… die Meldung weißt nicht einmal explizit auf ein Zertifikatsproblem hin:

Viele der Webseiten, die ich auf der Suche nach einer Lösung gefunden habe, bieten als einzige Möglichkeit an, den Account – also das Mailkonto – auf dem iPhone zu löschen und neu anzulegen… Ist das Konto nicht als IMAP eingerichtet, hat das allerdings die Folge, dass alle Mails weg wären, also vorab gesichert werden müssten!

Deshalb sollte man im ersten Schritt in den Einstellungen überprüft werden, ob als HOST auch die korrekte Domain eingetragen wurde. Bei manchen Hostern muss hier nicht die eigene Domain sondern die Adresse des Webservers angegeben werden.

Das könnte das Problem schon beheben!

Andernfalls kann man das iPhone ggf. durch einen einfachen Trick aber auch dazu bringen, noch einmal nachzufragen, ob man das Zertifikat akzeptieren will:
In den Kontoeinstellungen die Methode zur Authentifikation einmal von ‚Passwort‘ auf ‚MD5 Challenge“ wechseln -> Überprüfen lassen -> Zurück zu ‚Passwort‘ wechseln -> Überprüfen lassen.
Das letzte Überprüfen löst das Problem dann…

Nochmal: Es gibt genügend Gründe, warum diese Meldung kommen kann. Es ist eigentlich eine Sicherheitsmeldung – dafür sich Zertifikate ja da – und sollte somit nicht leichtfertig bestätigt werden…

Quellen: [1][2]